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7. Mai 2026

Photovoltaik und Wärmepumpe planen

Warum die gemeinsame Auslegung von PV und Heizung die Dimensionierung vereinfacht.

Photovoltaik und Wärmepumpe planen

Aus der Praxis

Zwei Systeme, eine Planung

Eine Wärmepumpe erhöht den Stromverbrauch des Hauses und eine Photovoltaikanlage erzeugt eigenen Strom. Werden beide Systeme gemeinsam geplant, können Anlagengrösse, Anschlussleistung, Warmwasser und Steuerung besser aufeinander abgestimmt werden. Dabei bleibt wichtig: Im Winter ist der Wärmebedarf am höchsten, während die Solarproduktion geringer ist als im Sommer.

Gebäude und Vorlauftemperatur zuerst

Die Effizienz der Wärmepumpe hängt stark vom Wärmebedarf und der notwendigen Vorlauftemperatur ab. Fussbodenheizungen bieten gute Voraussetzungen, doch auch passende Heizkörper können funktionieren. Vor der Gerätewahl werden deshalb Gebäudehülle, Verbrauch, Heizflächen und mögliche Sanierungsschritte beurteilt.

Solarstrom für Wärme nutzen

Ein Teil des Wärmepumpenbetriebs lässt sich in sonnige Stunden verschieben. Warmwasserspeicher und Gebäudemasse können dabei als thermische Speicher dienen. Eine sinnvolle Regelung erhöht Temperaturen nur in einem begrenzten, komfortablen Bereich und vermeidet ineffiziente Überladung.

Batteriespeicher nicht automatisch voraussetzen

Ein Stromspeicher kann das Gesamtsystem ergänzen, ist aber nicht zwingend. Häufig ist es effizienter, Solarstrom direkt in Wärme oder ins Elektroauto zu lenken. Ob ein Batteriespeicher zusätzlichen Nutzen bringt, zeigt erst der Vergleich von Verbrauchsprofil, PV-Erzeugung und gewünschter Ersatzstromfunktion.

Schnittstellen und Reserven

Wechselrichter, Wärmepumpenregelung und Energiemanagement müssen technisch zusammenarbeiten können. Auch Zählerkonzept, Elektroverteilung und Hausanschluss gehören in die Planung. Wer diese Schnittstellen früh klärt, kann spätere Umbauten vermeiden.

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